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Lärm macht krank: Welche Rolle Fenster und Türen spielen


Eine gewisse Lautstärke kann Spaß machen: Beim Aufdrehen des Lieblingssongs im Auto, während der Probe mit der eigenen Band oder auch auf dem Festival im Sommer. Mit kurzfristigen Lautstärke-Spitzen kann unser Körper recht gut umgehen. Ist er jedoch langfristigem Lärm ausgesetzt, drohen gesundheitliche Konsequenzen. Wer in einer belasteten Gegend wohnt, kann sich mit Türen und Fenstern behelfen.

Allgegenwärtiger Lärm stellt ein Gesundheitsrisiko dar. (Quelle: Oleg Laptev on Unsplash)


Lärm als Risikofaktor

Lärm kann auf vielerlei Art und Weisen in unseren Alltag Einzug halten. Oft merken es Frauen und Männer gar nicht, wenn sich der Pegel Schritt für Schritt erhöht, oder gewöhnen sich im Laufe der Zeit daran. Stark befahrene Straßen, Flugzeuge über der Wohnsiedlung oder auch öffentliche Plätze, Industriebetriebe und Veranstaltungsorte in der Nähe: Erzeugen jedoch ganz unabhängig von der persönlichen Gewöhnung eine Belastungssituation.
Das erläutert auch das Umweltbundesamt auf seiner Website und gibt zu bedenken, dass es sich bei Lärm um einen Stressfaktor handelt, der sowohl die Hormone als auch das Nervensystem beeinflusst. Dementsprechend kann eine Lärmbelastung zur Ausschüttung von Stresshormonen führen, die wiederum den Blutdruck in die Höhe treiben und die Herzfrequenz ansteigen lassen. Auch Langzeitfolgen benennen die Experten in ihren Ausführungen. Bei chronischem Lärm können das

• Schädigungen des Gehörs,
• Veränderungen der Blutwerte,
• Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
• Bluthochdruck
• und sogar Herzinfarkt

sein. Gegen eine Lärmbelastung in den eigenen vier Wänden vorzugehen, ist folglich richtig, denn laute Geräusche stellen kein Luxusproblem dar.

Fenster: Mehrfache Verglasung schluckt Außengeräusche effektiver

Eine Eintrittsstelle für Lärm von außen können die Fenster sein. Vor allem ältere Modelle verfügen meist nur über eine einfach verglaste Fläche, die den Schall nahezu ungedämmt in das Wohnungsinnere eindringen lässt. Wer in einer Gegend wohnt, in der die Lärmbelastung eher moderat ist, muss für eine Verbesserung der Situation nicht zwingend zu Schallschutzfenstern greifen. Auch Modelle mit zwei- oder dreifacher Verglasung sorgen bereits für eine bessere Schalldämmung.

Liegt das Haus jedoch direkt an einer Hauptverkehrsstraße oder im Umkreis eines Flughafens, sind spezielle Schallschutzfenster die bessere Wahl. Ein Querschnitt durch das Fenster zeigt, wo genau die Unterschiede zwischen Mehrfachverglasung und Schallschutzfenster liegen. So befinden sich bei einem Schallschutzfenster nicht nur mehrere Scheiben zwischen den Rahmen, sondern auch eine spezielle, schallschützende Folie sowie eine Gasschicht. Dies behindert die Übertragung des von außen auftreffenden Schalls von Scheibe zu Scheibe und es wird innen paradiesisch still.

Haustüren: Auch hier gibt es Schallschutz-Modelle

Mehrfach verglaste Fenster oder auch solche mit speziellem Schallschutz können die Wohnqualität bereits immens verbessern. Ein Schwachpunkt, der sich durch den Austausch der Fenster allerdings nicht aus der Welt schaffen lässt, ist die Haustür. Hier sollten Hausbesitzer einmal darauf achten, wie laut es in der Nähe der Tür ist. Vor allem ältere Modelle lassen nicht nur Schall, sondern oftmals auch Kälte in den Raum. Daher kann eine neue Haustür auch dabei helfen, die Nebenkosten etwas zu senken.
Bei Haustüren haben Hausbesitzer rund um das Thema Schall mehrere Wahlmöglichkeiten. Über die einzelnen Materialien informiert fensterversand.com sehr ausführlich. Hier unterscheiden die Experten zwischen Türen aus
• Holz,
• Aluminium
• und Kunststoff.
Bei Holztüren gibt es beispielsweise Modelle, die über einen Stahlkern oder auch eine Dämmstofffüllung verfügen und somit gut vor Schall und Kälte schützen. Auch Kunststoff- und Aluminium-Türen können mit entsprechenden Schutzwerten aufwarten. Bei Türen mit Glaseinsatz gilt es, zusätzlich auf die Art der Verglasung zu achten. Hier empfiehlt sich Sicherheitsglas, da dieses spezielle Material nicht nur Schall fernhält, sondern auch den Einbruchschutz erhöht.

Wie viel Schallschutz ist überhaupt notwendig?

Der konkrete Schallschutzbedarf ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Einerseits spielt hier selbstverständlich das individuelle Empfinden eine Rolle, andererseits ist auch die tatsächliche Lärmbelastung am Wohnort ein entscheidender Aspekt. Wer zum Beispiel ein ähnliches Problem wie die Mainzer Uniklinik im Nachbar-Bundesland Rheinland-Pfalz hat und mit erheblichem Fluglärm umgehen muss, wird spezielle Fenster und Türen benötigen, die zudem über eine passende Schallschutzklasse verfügen. In Mainz herrschen laut mainzund.de teilweise Lärmspitzen von rund 68 Dezibel am Tag.

Wer sich in den eigenen vier Wänden um einen verbesserten Schallschutz kümmern möchte, sollte im besten Fall Experten um Hilfe bitten und sich hinsichtlich der Schallschutzklassen aufklären lassen. Insgesamt nämlich gibt es hier sechs Klassen, die mit steigender Nummer immer mehr Lautstärke abhalten. Geregelt sind die genauen Werte unter DIN 4109. So verringert ein Fenster mit Schallschutzklasse eins die Lautstärke beispielsweise um 25 bis 29 Dezibel. Ein Fenster der Klasse drei schafft bereits eine Verringerung um 35 bis 39 Dezibel und in Klasse sechs sind es mehr als fünfzig Dezibel.

Beratung ist hier wichtig, da im Thema Schallschutz nicht die Devise „viel hilft viel“ gilt. Ein zu hoher Schallschutz nämlich kann ein erhöhtes Schimmelrisiko durch mangelnde Luftzirkulation, deutlich zu hohe Ausgaben und auch ein eher unangenehmes Gefühl der Isolation mit sich bringen. Die Auswahl von Schallschutzfenstern sollte daher gemeinsam mit einem Profi erfolgen, der sich zusätzlich um den Einbau kümmern kann. Falsch montierte Schallschutzfenster nämlich können ihre Funktion oft nicht erfüllen.

23.09.2019

 

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