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Milow - Lean Into Me

Erscheinungstermin: 31. Mai 2019

Es gibt Alben, die sich fast schon wie Freunde anfühlen. Die für einen da sind, wenn man sie braucht. An die man sich wendet, wenn man in sich gehen, nach Antworten suchen – oder einfach nur feiern will. Die darauf versammelten Songs können trösten, einen aufbauen, neues Selbstbewusstsein geben. Wie eine Hand, die man halten kann, eine Schulter, an der man sich auch mal ausheulen darf.

Die für eine solche Verbindung nötige Intimität, das nötige Einfühlungsvermögen hat die Musik von Milow schon immer ausgezeichnet. Und so funktioniert sein sechstes Album Lean Into Me (Homerun Records) wie eine Umarmung (oder wie der Titel sagt: wie eine Aufforderung zum Anlehnen): Der Belgier lässt die Zuhörer*innen teilhaben an seinen persönlichen Erfahrungen, präsentiert Erinnerungen, mit denen man sich identifizieren kann wie mit den Worten eines guten Freunds, mit dem man spätabends noch zusammensitzt.

„Der Titel Lean Into Me bezieht sich ganz konkret darauf, dass ich finde, wir sollten einander öfter eine Schulter zum Anlehnen geben und zeigen, dass wir einander unterstützen“, sagt Milow. „Freundschaft ist mir wahnsinnig wichtig. Ich tue wirklich viel dafür, um meine existierenden Beziehungen zu pflegen – obwohl das mit den Jahren immer schwieriger wird. Das ist auch das Thema, das sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album zieht. Alles sehr persönlich also.“

Nun ist Milow bekannt als Singer-Songwriter, der es wie kaum ein anderer versteht, derart Persönliches in Songs zu übersetzen, in denen sich viele Menschen wiederfinden können; das belegen nicht nur die vielen Preise, die der Belgier schon gewonnen hat, sondern auch die Größe seiner internationalen Fanbase oder ein flüchtiger Blick in die Chart-History. Allein bei Spotify verzeichnen seine Songs inzwischen rund 200 Millionen Streams. Dazu gleich 12 Music Industry Awards in Belgien. Auch in Deutschland bereits drei Top-10-Alben in diesem Jahrzehnt. Ausverkaufte Shows rund um den Globus. Alles binnen gut 10 Jahren, seit er mit dem Europa-Debüt Milow, streng genommen seine dritte Albumveröffentlichung, erstmals die Charts etlicher Länder aufgemischt hat. Schon für dieses Album gab es Platin (in Deutschland zum Beispiel) und Gold, nachdem es sich über 500.000 Mal verkaufen sollte. Auf den Cover-Hit „Ayo Technology“, im Original von 50 Cent und Justin Timberlake, der bei Spotify und YouTube je knapp 70 Millionen Streams/Views verzeichnet, ließ er Anfang des Jahrzehnts gefeierte Alben wie North and South (2011) und Silver Linings (2014) folgen.

2016 lieferte er mit Modern Heart den erfolgreichen Vorgänger ab, für den er auf namhafte Kreativpartner setzte: Als Producer und Co-Autoren holte Milow damals Größen wie Brian Kennedy, sonst für Hits von Rihanna oder Chris Brown verantwortlich, und James Fauntleroy (Frank Ocean, Bruno Mars) an seine Seite, was seinen Sound komplett ins Hier und Jetzt holte. „Howling At The Moon“ entstand so zum Beispiel, ein massiver Hit bei Spotify & Co. Und jetzt also: Lean Into Me. Das neue Album, das seit 2016 nach und nach heranreifen sollte...

Indem er das Pendel dezent zurückschwingen lässt, die ultrazeitgenössische Produktion des Vorgängers mit einem klassischen, gefühlvollen Folk-Einschlag vermählt, trägt das neue Album ganz deutlich Milows Handschrift. Dabei waren auch dieses Mal Gäste beteiligt: Zwei seiner engsten Freunde holte der Belgier nach Los Angeles, wo die Aufnahmen stattfanden. Einerseits Tom Vanstiphout, seit geraumer Zeit Gitarrist in Milows Band; andererseits der Produzent Jo Francken. Beide quartierten sich in Milows Zuhause in Venice ein, keine 20 Fahrradminuten entfernt von den 4th Street Recording Studios in Santa Monica, wo Lean Into Me entstehen sollte.

Drei Belgier am Pazifik: Das Trio lebte zusammen, cruiste zusammen zum Studio, feilte zusammen an neuen Songideen. „Ja, und das Thema des Albums entpuppte sich so als selbsterfüllende Prophezeiung – schließlich war ich rund um die Uhr mit meinen Freunden zusammen“, so Milow. „Beim Vorgänger hatte die Produktion schon sehr früh eine zentrale Rolle gespielt, weil ich unbedingt etwas Neues machen wollte. Aber dieses Mal habe ich mir erlaubt, einen Blick zurück zu werfen, über die Themen nachzudenken, die ich über die Jahre behandelt habe – ja, sogar über die Gründe, weshalb ich damals überhaupt Gitarre lernen wollte und bei der Musik gelandet bin. Ich wollte sehen, was ich in den letzten 10 Jahren gelernt habe. Weshalb dieses neue Album am meisten über mich aussagt: Es entspricht am ehesten meinem Wesen und zeigt am besten, was mein Leben ausmacht, seit ich vor sieben Jahren nach L.A. gezogen bin.“

Mit einem anderen Freund hatte er schon im letzten Jahr die Vorabsingle „Lay Your Worry Down“ feat. Matt Simons aufgenommen. Das Thema von Lean Into Me verpackten die beiden schon damit über lässigen Akustikgitarren, Fingerschnippen und sommerlichen Harmonien, „schließlich bist du nicht allein mit deinen Sorgen“, wie Milow die Aussage der Single zusammenfasst, „du kannst sie mit uns teilen, und wir helfen dir dabei, sie zu schultern.“ Die zuletzt veröffentlichte Single „Help“ klang ganz anders: Eher getragen, mit satten Streichern und Klavier, dazu einer ähnlichen Message. „Schließlich ist es so einfach, immer nur ‘Mir geht’s gut’ zu sagen“, holt er aus. „Man muss wohl erst lernen, diesen Automatismus abzustellen – und dass es okay ist, andere gelegentlich um Hilfe zu bitten.“

„Michael Jordan“ beginnt im Jugendzimmer von Milow, das der Teenager komplett zugepflastert hatte mit Postern des US-Basketball-Superstars. Nostalgie pur. Und es geht um die endlosen Möglichkeiten der Jugend, um die Schwierigkeiten des Heranwachsens. Auch dieses Gefühl kennt man, ob nun mit oder ohne Basketball: „A million lonely nights, a million times I tried to jump like Michael Jordan but never quite as high.“

„Das war genau genommen der allererste Song, den ich für das neue Album geschrieben habe. Alle anderen sind daher gewissermaßen um dieses Stück herum gestrickt. Was den Aufbau und den Inhalt angeht, setze ich hier auf keine klassische Popstruktur – wie ganz früher also, bei meinen allerersten Aufnahmen. Zugleich erinnern die Arrangements und die Produktion an aktuellere Musik. Im Text geht’s um meine Beziehung zu meinem Vater, die kompliziert war und nie wirklich aufgearbeitet werden konnte, weil er schon mit 53 an einem Herzinfarkt gestorben ist. Es sind krasse Erinnerungen an die Mittneunziger, die da aufflackern in dieser Geschichte. Meine Freunde und ich waren die größten NBA-Fans. Nächtelang waren wir wach, um die Jordan-Spiele anzuschauen. Eine tolle Zeit war das; alles war damals noch möglich.“

Auch seiner langjährigen Freundin widmet er einen Song (die grandiose Ballade „Laura’s Song“), oder er bezieht sich auf die Skyline von Barcelona – für den schillernden, überschwänglichen Schlusspunkt „All The Lights“. Und noch weitere Freunde helfen aus: Brett Dennen unterstützt Milow für „While You’re Asleep“ an der Gitarre und am Mikrofon, während Priscilla Ahn gleich zwei Mal Gastvocals beisteuert – für „Houdini“ und „Good Thing“.

Und so funktioniert auch Lean Into Me wie eine Schulter zum Anlehnen – denn Milow war noch nie so offen, seinen Zuhörer*innen noch nie so nah wie hier: „Ehrlichkeit. Authentizität. Das ist für mich ganz klar das Wichtigste“, sagt er abschließend. „Ich tue alles dafür, dass man zu 100% mich bekommt. Ich zeige Dinge, die ich sonst nur mit meinen Freunden teilen würde. Kein Versteckspiel. Einfach Milow. Da steckt mein Herz drin, in diesen Songs.“


Ciara - Beauty Marks

Erscheinungstermin: 10. Mai 2019

R'n'B Queen und Weltstar Ciara kehrt nach vier Jahren mit ihrem siebten Studioalbum zurück! "Beauty Marks" erscheint am heutigen 10. Mai 2019 auf ihrem eigenen Label Beauty Marks Entertainment.

Während Ciaras Musikkatalog à la "Goodies" und "1,2 Step" die 2 Mrd. Streams Grenze überschritten hat, arbeitete die Künstlerin bereits mit Hochdruck an ihren Zukunftsplänen. Ursprünglich gründete Ciara Beauty Marks Entertainment als eine Plattform für ihre Musik-, Film- und Fashionprojekte sowie technologische und unternehmerische Ambitionen. Im Fokus soll stets die Autonomie des Künstlers und die selbstbestimmte Verwirklichung seiner Visionen und Narrative stehen. In einer heutigen, sich so schnell wandelnde Musikindustrie ist die Emanzipation des Künstlers durch zukunftsorientiertes, unternehmerisches Handeln eine immer stärker wachsende Bewegung. Beauty Marks Entertainment als weiblich geführtes Unternehmen positioniert Ciara an vorderster Front dieser Bewegung und hat das Ziel, neue Paradigmen zu entwickeln, um die Branche und ihre Strukturen mehr auf den Künstler zu fokussieren. Ciara hat dadurch die Chance ergriffen, sich selbst und nach ihren eigenen Vorstellungen zu verwirklichen, in der Öffentlichkeit zu positionieren, sowie ihren Visionen selbstbestimmt Leben einzuhauchen.

"Wir leben in einer neuen Welt mit so vielen Möglichkeiten, und wir Künstler sind mehr denn je dazu in der Lage, unsere Karriere zu kontrollieren", sagt Ciara. "Es liegt an jedem einzelnen von uns, unser eigenes Schicksal zu manifestieren." Mehr darüber kann man in ihrem Interview mit Billboard lesen.

Mit "Level Up" veröffentlichte Ciara 2018 ihr erstes Release über Beauty Marks Entertainment. Der Song übertraf die 160 Millionen Views Marke auf YouTube und generierte mehr als 58 Millionen Spotify Streams, allein 4.5 Millionen davon in Deutschland. Bei ihrem Auftritt bei den American Music Awards gemeinsam mit Missy Elliott und ihrer legendären Dance-Performance bei Ellen DeGeneres konnte man bereits erahnen, mit welcher Ambition Ciara ihre musikalische Zukunft gestaltet möchte – und mit ihrem neuen Album wird diese Vision nun ein großes Stück weitergeführt.

Auch in der Fashionwelt ist Ciara ein Star - aktuell ziert sie das Cover der amerikanischen InStyle, wie zuvor schon der Vogue Arbabia, Cosmopolitan und Wonderland.


Carly Rae Jepsen - Dedicated

Erscheinungstermin: 17. Mai 2019

Die mehrfach mit Platin ausgezeichnete Singer-Songwriterin Carly Rae Jepsen hat ihr neues Album „Dedicated“ angekündigt. Bereits im Februar veröffentlichte die Sängerin die zwei aktuellen Songs „Now That I Found You“ und „No Drug Like Me“, die schon einen kleinen Einblick in das kommende Album bringen. „Now That I Found You” ist die Titelmusik der dritten Staffel von Queer Eye, der bekannten Netflix-Serie, die am 15. März auch in Deutschland startete. Weltberühmt wurde die Grammy-nominierte Künstlerin durch ihren Break-out Hit „Call Me Maybe“, der sich bislang über 20 Mio. mal verkaufte. Neben „Call Me Maybe“, gehören auch “Good Time”, sowie “I Really Like You” zu ihren bekanntesten Songs.


Dean Lewis - A Place We Knew

Erscheinungstermin: 22. März 2019

Dean Lewis saß gerade in einem Flieger, als ein eher beiläufig gemachter Spruch ihn wie der Blitz traf: „Der DJ und Moderator, der im Bordprogramm meines Flugzeugs zu hören war, sagte irgendwann ‘I wish that was a place we’d known about’“, erinnert sich der Singer/Songwriter aus Sydney. „Also schnappte ich mir meine Notizen und schrieb die Worte A Place We Knew auf – denn das war mein Albumtitel. Es war genau der Titel, der alles auf den Punkt brachte.“

Konkret bezieht sich Lewis mit dem Albumtitel auf persönliche Erinnerungen, auf schmerzhafte Erfahrungen und vergangene, inzwischen zerbrochene Beziehungen. „Sämtliche Songs basieren auf den Beziehungen, in denen ich mich damals befand – und sie stammen aus den Häusern, in denen ich gelebt habe; manchmal auch aus Hotelzimmern“, so der Australier.

Die dazugehörige Stimmung etabliert er bereits mit dem Titelsong: Trennungsschmerz und neue Hoffnung verschränkt er ineinander, wenn seine Worte, getragen von seiner grandiosen Stimme, schnell sehr persönlich werden, er das autobiografische Storytelling mit jenen Akustikklängen unterfüttert, die man inzwischen von ihm kennt. Jene Beziehung, deren Ende dieses Stück umkreist, ging auch deshalb in die Brüche, weil der Erfolg seiner 2016 veröffentlichten Debütsingle „Waves“ einfach zu massiv gewesen war, er zu hohe Wellen geschlagen und alles auf den Kopf gestellt hatte. Von einem Tag auf den anderen war Dean Lewis nur noch unterwegs, lebte plötzlich in Hotelzimmern. „Es gibt da eine Zeile in dem Stück, die lautet ‘dein Herz ist meine Heimat’, ‘your heart is my home’ – und das war etwas, das meine damalige Freundin tatsächlich so zu mir gesagt hat. Der Song handelt also ganz klar von ihr“, so Lewis.

Das sich zunächst ganz langsam entfaltende „7 Minutes“ beleuchtet die ersten Augenblicke nach einem Streit mit einer Ex-Freundin – jene Minuten danach, in denen ihm der Ernst der Lage überhaupt erst bewusst wird: „It’s been half an hour since I dropped you home“, singt Lewis und blickt zurück auf eine gemeinsame Vergangenheit, die ihm von Minute zu Minute entgleitet – „and I’m driving past the places we both know, past the bar where we first kissed and that movie that we missed.“

Ein Treuebruch ist das Thema von „Be Alright“, womit Dean Lewis übrigens seinen ersten Top-40-Hit in den USA landen sollte (auch in Deutschland gab’s Gold für den Top-10-Titel). Auch dieser Titel zeigt sehr deutlich, wie offen und ungeschönt der Australier die Höhen und Tiefen der Liebe in seinen Songs verarbeitet. „Ja, bei mir war das schon immer so, dass persönliche Erfahrungen der Auslöser für meine Songs sein müssen“, holt er aus. „Ich stelle mir dann alles wie eine kleine Filmszene vor, versuche, mich mit Worten durch diese Szene zu bewegen. Welche Gefühle sind es, die ich transportieren will?“

Dean Lewis, ein Energiebündel, das knapp 1,90m misst, mit Surfer-Locken und einem aufgeweckten Geist, der alles so schnell erfasst, dass seine Stimme seinen Gedanken manchmal kaum noch folgen kann, begann ursprünglich als Songwriter für andere Künstler. Er hatte zufällig einen Publisher kennengelernt, der früher mal Manager von Savage Garden gewesen war. Allerdings dauerte es nicht lange, bis er keine Lust mehr darauf hatte, einfach nur dabei zuzusehen, wie andere seine Ideen umsetzten...

Im Jahr 2016 flog er nach England, um dort zum ersten Mal mit den Produzenten Edd Holloway und Nick Atkinson zu arbeiten. Diese ersten Sessions im The Barn Studio in Hitchin bildeten gewissermaßen das Fundament, auf dem schließlich nicht nur Songs wie „Waves“ und „Be Alright“ entstehen sollten, sondern genau genommen sogar weite Teile des nun kommenden Albums. Zugleich war es der Startschuss für eine rund zweijährige Phase, in der Lewis von einem unbekannten Songwriter zu einem international bekannten Sänger avancieren sollte.

Indem er danach so gut wie nonstop unterwegs war, rund um den Globus Konzerte gab und mit Same Kind Of Different (2017) auch seine Debüt-EP vorlegte, konnte Lewis schließlich immer genauer sagen, was er eigentlich als Musiker sein und zum Ausdruck bringen wollte. „Also die EP, da habe ich genau genommen einfach ein paar Ideen gegen die Wand geknallt – fertig. Ich wusste damals noch gar nicht wirklich, wer ich eigentlich bin. Inzwischen habe ich ein ziemlich gutes Gefühl dafür, was mich ausmacht“, sagt er rückblickend und kann auch drei Kernelemente benennen, die seine Songs charakterisieren: „Zunächst die Art, wie ich Texte schreibe – unbedingt in der ersten Person nämlich; dann die Akustikgitarre, und schließlich dieses Rohe, Unbehandelte, Grobe. Diese drei Elemente ziehen sich durch all meine Songs und verbinden sie miteinander.“

Obwohl er basierend auf dem Erfolg von „Waves“ und „Be Alright“ auch das Stichwort „Ballade“ in diese Liste hätte aufnehmen können, zeigt er im Verlauf von A Place We Knew, dass er noch viel breiter aufgestellt ist als Songwriter. Bestes Beispiel ist der mit Bläsern gespickte Eröffnungssong „Hold Of Me“, gewissermaßen der ausgelassene Gute-Laune-Gegenpol zu den eher düsteren Titeln der LP. „Als ich dann schließlich bei Festivals auftrat, wurde mir klar, dass ich auch ganz andere Songs schreiben wollte – eben nicht immer nur so traurige, melancholische Stücke“, erzählt er. „Der Titel ist ein grandioser Auftakt für das Album, und die Story ist schnell erzählt: Ich sage damit letztlich nur ‘Ich weiß, dass du früher gelitten hast, dass man dir wehgetan hat; aber mach dir keine Sorgen, du hast jetzt mich, ich bin auf deiner Seite.’“

Trotz der eher düsteren Thematik, klingt der Titelsong fast schon überschwänglich – wie übrigens auch „Stay Awake“, dessen Refrain und Bläsernachdruck dem Song fast schon etwas Feierliches geben. Ganz klar für Festivalbühnen gemacht ist der übergroße, wuchtige Refrain von „Straight Back Down“. Auch wenn sämtliche Titel des Albums extrem persönlich sind, Lewis sich nie versteckt, verweist er selbst doch auf zwei Titel, die seines Erachtens besonders intim und ungefiltert sind, er dementsprechend noch verletzlicher klingt: „Don’t Hold Me“ und „Half A Man“. Beide seien während einer Phase entstanden, in der er „sich nicht besonders toll gefühlt“ habe „in Bezug auf das Leben und was überhaupt so abgeht.“

Der Refrain zu „Half A Man“ entstand in seinem Badezimmer („da gibt es jede Menge Hall“), als er sich die Frage „How am I supposed to love you when I don’t love who I am?“ stellte: wie jemanden lieben, wenn man sich selbst nicht mal akzeptieren kann? „Es passiert mir nicht oft, dass ich etwas aufnehme und davon sofort eine Gänsehaut bekomme, aber das war so ein Moment.“

Für die Produktion seines Debütalbums setzte Dean Lewis auf unterschiedliche Mitstreiter: Die bereits erwähnten Briten Edd Holloway und Nick Atkinson hatten durchweg ihre Finger im Spiel („Alles, was wir zusammen machen, passiert auf wahnsinnig ehrliche Weise“, so Lewis); außerdem reiste er nach Byron Bay an Australiens Ostküste, um „Time To Go“ und den Titelsong „A Place We Knew“ mit Dann Hume (Evermore, Matt Corby) aufzunehmen. John Castle (Vance Joy, Cub Sport) half bei „Don’t Hold Me“ und „Chemicals“ aus (wobei letzterer Titel schon auf der EP Same Kind Of Different vertreten war). Eine entscheidende Rolle, als es darum ging, den Longplayer zusammenzuschweißen, ihm einen kohärenten Sound zu verpassen, war der in Sydney arbeitende Producer Dylan Nash, laut Lewis „so eine Art Co-Produzent für das gesamte Album.“ Nash habe ihm dabei geholfen, die verschiedenen Songideen, die in unterschiedlichen Ecken der Welt entstanden waren, zu einem Ganzen zusammenzuführen.

Vor ein paar Jahren, als Dean Lewis noch ein unbekannter Songwriter war, setzte er sich manchmal nachts ins Auto und hörte sich beim Fahren seine in recht dürftiger Qualität aufgenommenen Demos an; unterwegs stellte er sich vor, wo diese Songs im Idealfall einmal landen sollten. Sicher waren da auch verrückte, unwahrscheinliche Ideen dabei – nur hätte er sich auch damals nicht mal im Traum erhofft, dass diese Songideen irgendwann das auslösen könnten, was seit der Veröffentlichung von „Waves“ in seinem Leben passiert ist.

„Eine Sache, die ich auf alle Fälle gelernt habe, ist, dass die Selbstzweifel trotzdem nie ganz verschwinden: ‘Klingt meine Stimme auch wirklich gut? Bin ich fit genug an der Gitarre? Kann ich überhaupt noch einen Ton rausbekommen?’“ Für einen Musiker, der sich selbst als Perfektionisten bezeichnet, und der nicht nur jeden Song des Albums selbst geschrieben und eingesungen, sondern auch Klavier- sowie Akustik- und E-Gitarrenparts beigesteuert hat, ist es um so bemerkenswerter, dass Lewis durch und durch im Reinen ist mit A Place We Knew.

„Bei jedem einzelnen Titel dieses Albums kann ich mich hinsetzen, die Playtaste drücken, mich zurücklehnen und mich einfach gut fühlen damit – weil ich weiß, dass sie alle einfach gut sind. Mir ist schon klar, dass der Erfolg von ‘Be Alright’ einiges verändert hat, aber ich glaube, wenn man einen neuen Song veröffentlicht oder ein Album, dann fängt man so oder so wieder von Null an; man muss sich dann wieder aufs Neue beweisen.“


Syml - Syml

Erscheinungstermin: 3. Mai 2019

Der amerikanische Solokünstler Brian Fennell brachte am 3. Mai 2019, unter seinem Solo-Projekt SYML, sein erstes Album auf den Markt. Hört hier die Unplugged-Version vom Song "WILDFIRE" aus seinem Debütalbum "SYML"!


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