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Wer trägt die Kosten für hochwertigen Zahnersatz wie Implantate und Co.?



Zahnersatz ist ein Punkt, der viele von uns früher oder später betrifft. Solange der Bedarf noch nicht da ist, schieben die meisten das Thema jedoch vor sich her. Dabei kann Zahnersatz sehr teuer werden, vor allem hochwertige Behandlungen. Wer nicht rechtzeitig vorsorgt, der bleibt auf einem Großteil der Kosten sitzen und muss diese selber tragen. Dieser Beitrag schlüsselt die Kosten für Zahnersatz im Detail auf, erläutert, welche Leistungen die gesetzliche Krankenkasse beisteuert und wie jeder die Möglichkeit hat, seine eine Vorsorge zu organisieren.

Welche Optionen gibt es beim Zahnersatz?

Es gibt verschiedene Varianten beim Zahnersatz. Teilweise hat der Patient die Wahl, für welche Option er sich entscheidet. Der Zahnarzt rät in der Regel zu einem bestimmten Zahnersatz, der sich in der Situation anbietet.

Es gibt im Prinzip vier Varianten beim Zahnersatz. Dies sind Kronen, eine Brücke, ein Implantat oder Prothesen. Die verschiedenen Optionen kommen jeweils bei bestimmten Szenarien zum Einsatz. Eine Krone beispielsweise wird auf einem beschädigten Zahn befestigt. Der weitere Teil des Zahnes ist weiterhin gesund und sitzt fest, nur ein Teil ist beschädigt. Die Implantatkrone ist eine weitere Variante. Hierbei wird zusätzlich die Wurzel des Zahns ersetzt. Wie Inlays gehören dies alle zur Klasse des festsitzenden Zahnersatzes.

Es gibt jedoch große Unterschiede bei den Kronen. Der Standard wird aus Nicht-Edelmetall gefertigt. Das ist günstig, hat jedoch einige Nachteile. Metall leitet Kälte besonders gut. Das führt bei einigen Patienten und bestimmten Kronen dazu, dass der Nerv im Zahn sehr kälteanfällig wird. Beim Genuss von kalten Getränken oder Eis kann es dann zu blitzartigen Nervenschmerzen kommen. Zudem ist Metall aufgrund seiner Farbgebung sichtbar. Die Haltbarkeit liegt meist bei weniger als 15 Jahren.

Eine Alternative sind Kronen aus Gold. Dieses Edelmetall ist härter und somit haltbarer. Jedoch sind Goldkronen aufgrund der Farbe ebenfalls sichtbar und auch dieses Edelmetall leitet Kälte sehr gut. Noch recht jung ist eine weitere Option, und zwar Kronen aus Keramik. Kronen aus Keramik sind unsichtbar, denn sie werden in derselben Farbe wie der Zahn gefertigt. Sie erfüllen somit auch ästhetische Ansprüche. Zudem ist dieses Material biokompatibel und antiallergen. Keramikkronen reagieren nicht mit anderen Dentalwerkstoffen und leiten auch keine Kältereize weiter.

Brücken kommen zum Einsatz, wenn zwischen zwei Zähnen eine Lücke vorhanden ist. Dies passiert, wenn ein Zahn gezogen werden muss, beispielsweise ein Backenzahn. Die Lücke wird mit einer Brücke geschlossen, die an den beiden nächsten Zähen befestigt wird. Jedoch werden hierbei zwei weitere Zähne in Mitleidenschaft gezogen, denn diese müssen für die Befestigung abgeschliffen werden. Zudem haben Brücken keine lange Lebensdauer. Hier wird mit durchschnittlich 15 Jahren gerechnet.

Die Alternative zu einer Brücke ist das Zahnimplantat. Ein Zahnimplantat ist täuschend echt, denn es wird dem echten Zahn nachempfunden. Zahnimplantate werden im Kieferknochen verankert. Dies geschieht mit Schrauben. Auf diesen Schrauben wird dann das eigentliche Zahnimplantat befestigt. Dies sind dem originalen Zahn nachempfundene Kopien, die ebenfalls aus unterschiedlichen Materialien gefertigt werden. Dies hat dann Einfluss auf die Gesamtkosten bei einem solchen Zahnersatz.

Eine weitere Alternative, die lange Zeit weitverbreitet war, sind Prothesen. Diese gehören zu den herausnehmbarem Zahnersatz. Im Vergleich zu Implantaten sitzen diese jedoch weniger gut. Im Laufe der Zeit kann sich der Sitz auch verändern, was eine Anpassung oder eine Neuanschaffung erforderlich macht. Einige Patienten beklagen besonders mit Vollprothesen eine Beeinträchtigung der Kau- und Sprechfunktion. Zudem ist eine spezielle Reinigung erforderlich, wofür der Zahnersatz herausgenommen werden muss.

Wie teuer ist Zahnersatz?

Zahnersatz ist eine der teuersten Behandlungen beim Zahnarzt. Die Kosten für den Zahnersatz variieren dazu deutlich. Die günstigsten Behandlungen in diesem Bereich sind einfache Kronen aus Metall. Diese gibt es bereits ab 350 Euro. Bei Backenzähnen ist mit etwas höheren Kosten zu rechnen als bei den vorderen Zähnen.

Am Beispiels der Krone zeigt sich jedoch direkt, welche Bandbreiten hier möglich sind. Dies liegt vor allem an dem Material, das gewählt wird. Viele Patienten wünschen sich eine Krone aus Gold. Hier beginnen die Kosten ab 700 Euro. Darüber hinaus kommt als Material für Kronen noch Zirkon oder Keramik zum Einsatz. Für solche hochwertigen Kronen müssen zwischen 1.000 und 2.000 Euro pro Zahn eingeplant werden.

Brücken sind dann die nächst teure Behandlung. Hier entstehen für Patienten Kosten zwischen 600 und 900 Euro pro Zahn. Sobald es in den Bereich der Implantate und Prothesen geht, erhöht sich der Arbeitsaufwand enorm. Hier fertigen Dentallabore eigens die passenden Implantate an. Auch der Zahnarzt hat bei der Behandlung deutlich mehr Aufwand. Das spiegelt sich auch in den Preisen wider. Implantate sind ab 1.500 Euro erhältlich, können jedoch auch bis zu 5.000 Euro oder mehr kosten. Bei Prothesen beginnt die Preisspanne bei etwa 500 Euro und reicht typischerweise bis zu 7.500 Euro.

Von den Behandlungskosten gehen dann noch die Zahlungen der Krankenkasse herunter. Der verbliebende Restbetrag muss dann der Patient aus eigener Tasche zahlen oder er hat eine Zahnzusatzversicherung, die weitere Zuzahlungen leistet oder sogar alle Kosten übernimmt. Obgleich der Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro im Jahre 2022 verursacht der Zahnersatz also weiterhin enorme Kosten, die das Konto belasten. Dann ist es hilfreich, wenn die Krankenkasse oder eine Zusatzversicherung einen möglichst großen Teil der Kosten übernimmt.

Welche Kosten übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung?

Für Versicherte ist es wichtig, welche Kosten die Krankenkasse tatsächlich übernimmt. Hier gilt bei den gesetzlichen Krankenkassen seit 2005 ein festes System. Seitdem zahlen gesetzliche Krankenkassen einen Festzuschuss zur Regelversorgung dazu. Der Sockelbetrag liegt bei 60 Prozent der anfallenden Kosten. Dieser Satz kann sich auf 70 beziehungsweise 75 Prozent erhöhen, wenn der Patient nachweisen kann, dass er in den letzten fünf respektive zehn Jahren mindestens einmal jährlich zu einer Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt war.

Somit steht bereits fest, dass beim Zahnersatz grundsätzlich ein Restbetrag verbleibt, der vom Patienten zu decken ist. Zusätzlich ist zu beachten, dass die gesetzliche Krankenkasse als Bemessungsgrundlage die Kosten für eine angemessene Behandlung ansetzt. Das ist somit in der Regel die günstigste Option. Der Patient kann selbstverständlich einen höherwertigen Zahnersatz wählen, muss dann aber dementsprechend mehr aus eigener Tasche zahlen. Am Beispiel einer Keramikkrone wird deutlich, was dies in der Praxis bedeutet. Setzt der Zahnarzt für eine angemessene Behandlung 350 Euro an und die Krankenkasse übernimmt 60 Prozent dieser Kosten, dann bedeutet dies einen Zuschuss von 210 Euro. Der Patient entscheidet sind jedoch für eine Keramikkrone, die 1.200 Euro kostet. Das bedeutet, dass 990 Euro Kosten für den Patienten entstehen, die er aus eigener Tasche leisten muss, falls er keine Zahnzusatzversicherung hat.

Bei Implantaten zeigt sich noch eine andere Auswirkung dieser Vorgehensweise. Ein Implantat gilt nämlich bei den Krankenkassen in der Regel nicht als angemessene Behandlung. Alternativer Zahnersatz wie eine Brücke ist nämlich deutlich günstiger. Selbst Prothesen sind oftmals eine preiswertere Alternative. Aus diesem Grund bezuschussen Krankenkassen die Kosten für das Implantat nicht. Für den eigentlichen Zahnersatz, der dann auf dem Implantat befestigt wird, zahlen die gesetzlichen Krankenkassen hingegen wieder den Festzuschuss zur Regelversorgung, der zwischen 60 und 75 Prozent beträgt. Das führt bei Gesamtkosten zwischen 1.400 und 4.000 Euro zu einem Eigenanteil von 1.000 bis 3.000 Euro, wobei diese Kosten für einen einzigen Zahn anfallen.

Was leistet eine Zusatzversicherung beim Zahnersatz?

Das Leistungsspektrum ist einer der wichtigsten Punkte bei der Wahl der Zahnzusatzversicherung. Tatsächlich gibt es hier große Unterschiede, was die unterschiedlichen Versicherungen und Tarife betrifft. Die beste Zahnzusatzversicherung für Implantate übernimmt 100 Prozent der Kosten. Bei anderen Zahnzusatzversicherungen liegt der Erstattungssatz zwischen 90 und 95 Prozent. Abhängig vom Tarif kommt noch eine Selbstbeteiligung dazu. Diese liegt meist bei 100 Euro, andere Versicherungen bieten Tarife ohne Selbstbeteiligung an. Somit ist es also möglich, die Kosten für ein Implantat, die schnell bei 1.500 Euro liegen, auf unter 200 Euro zu senken. Mit einer entsprechend umfangreichen Versicherung für den Zahnersatz liegt die Selbstbeteiligung dann sogar bei 0 Euro.

Wie lässt sich die beste Zahnzusatzversicherung finden?

Die Auswahl an Zahnzusatzversicherungen auf dem Markt ist enorm groß. Zu Beginn des Jahres 2022 waren mehr als 60 Versicherer in diesem Sektor aktiv. Mit den verschiedenen Tarifen, die die jeweiligen Versicherungen anbieten, stehen fast 300 unterschiedliche Optionen bei den Zahnzusatzversicherungen zur Verfügung.

Hier den Überblick zu behalten, ist schwer. Die Tarife einzeln zu vergleichen, würde viel Zeit in Anspruch nehmen. Darüber hinaus ist es kompliziert, die wichtigsten Punkte übersichtlich zusammenzutragen und eine objektive Analyse zu starten. Es gibt neben den eigentlichen Höhen der Zuschüsse nämlich noch einige weitere Punkte zu beachten. Dazu gehört beispielsweise eine Begrenzung der Implantate. Bei einigen Tarifen ist dies auf vier oder sechs pro Kiefer beschränkt. Danach trägt die Zusatzversicherung keine Kosten mehr.

Dies sind einige der Gründe, warum viele nicht die beste Option für die eigene Situation wählen. Gerade bei medizinischen Zusatzversicherungen ist es jedoch wichtig, einen Tarif zu wählen, der optimal zu einem selbst passt. Nur so ist gewährleistet, dass sowohl die Kosten als auch die Leistungen stimmen.

Eine Hilfe sind die Vergleichsportale im Internet, die für Zahnzusatzversicherungen ausgelegt sind. Eine passende Zahnversicherung im Vergleich finden ist dann deutlich einfacher und vor allem viel schneller. Der Vergleich der Zahnzusatzversicherungen findet in wenigen Sekunden die passenden Tarife. Dabei zeigt der Vergleich individuelle Tarifoptionen an. Dieser findet das Portal über die Eingabe des Geburtsdatums. Das Alter ist entscheidend für die Höhe der Kosten in einer Zahnzusatzversicherung.

Dann erhalten Suchende eine Auswahl an Tarifen sowie den wichtigsten Eigenschaften zu diesen. Dies erleichtert den direkten Vergleich. Über die Filter ist es möglich, weitere Kriterien zu definieren. Dazu gehören der Umfang der Leistungen beim Zahnersatz sowie potenzielle Zusatzleistungen. Viele Zahnzusatzversicherungen bieten weitere Extraleistungen an. Zu diesen gehört beispielsweise die Kostenübernahme von professionellen Zahnreinigungen. Auch die monatlichen Kosten sind über den Vergleich direkt sichtbar. Auf diese Weise sind alle wichtigen Informationen übersichtlich auf einer Seite sichtbar. Wer sich direkt für einen Favoriten entscheidet, kann den Abschluss sofort online vornehmen. Dank dieser Funktionen ermöglichen es die Vergleichsportale für Zahnzusatzversicherungen, das Thema in nur wenigen Minuten abzuhandeln und gleichzeitig eine informierte Entscheidung zu treffen. Davon profitieren Versicherte in der Zukunft, wenn das Thema Zahnersatz konkret wird.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Abschluss einer Zahnzusatzversicherung?

Das Problem bei der Zahnzusatzversicherung ist, dass viele sich zu spät um eine solche Absicherung kümmern. Zwei Faktoren beeinflussen die Versicherungsleistungen sowie die Höhe der Beiträge. Das ist zum einen das Alter und zum anderen der Zustand der Zähne. Wer bereits früh eine Versicherung abschließt, zahlt niedrigere Beiträge.

Zudem gilt bei der Zahnzusatzversicherung, was auch bei anderen Versicherungen der Fall ist: Bestand bei Abschluss der Versicherung bereits ein Bedarf, dann muss die Versicherung diese Kosten nicht übernehmen. Wer also schon Zähne verloren hat oder eine Teilbeschädigung an einem oder mehreren Zähnen hat, erhält für diese Zähne keine Leistungen aus der Zahnzusatzversicherung.

Diese Faktoren sorgen dafür, dass es sinnvoll ist, möglichst früh eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen. Viele Experten raten dazu, sich zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr um diesen zusätzlichen Versicherungsschutz zu kümmern. Zu diesem Zeitpunkt besteht meistens noch kein Bedarf für Zahnersatz. Somit fallen auch keine Zähne aus dem Versicherungsschutz heraus. Darüber hinaus erhalten jüngere Personen günstigere Konditionen, sodass die Zahnzusatzversicherung außerdem günstiger ist.

Wer umfassend versichert ist, hat später mehr Optionen und kann beim Zahnersatz zwischen Implantat und einer Brücke wählen sowie auf hochwertigen Zahnersatz zurückgreifen.

Was kostet eine Zahnzusatzversicherung?

Bei den Kosten gibt es ein breites Spektrum. Die günstigsten Optionen beginnen ab etwa sieben Euro im Monat. Am anderen Ende finden sich Zahnzusatzversicherungen, die bis zu 90 Euro pro Monat kosten. Der Versicherte kann jedoch nicht immer beeinflussen, welche Kostenklasse ihm zur Verfügung steht. Ein wesentlicher Faktor ist das Alter. Eine Zahnzusatzversicherung für einen 20-Jährigen mit Basisleistungen kostet beispielsweise 7,80 Euro pro Monat. Beim selben Leistungsumfang zahlt ein 70-Jähriger beim Abschluss hingegen rund 60 Euro. Dies zeigt ebenfalls, wie wichtig es ist, sich rechtzeitig um diese Vorsorge zu kümmern, falls Interesse besteht.

Fazit zu Zahnzusatzversicherungen und dem Zahnersatz

Zahnersatz ist teuer und die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen nur Teile der Kosten. Besonders, wenn im Alter der Bedarf wächst, kann die Finanzierung problematisch werden. In Deutschland hat inzwischen jeder fünfte Rentner weniger als 500 Euro im Monat zur Verfügung. Zusatzbelastungen wie hohe Arztrechnungen für den Zahnersatz sind dann kaum zu stemmen. Fehlende Zähne, besonders mehrere, sorgen jedoch für Probleme im Alltag. Deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig um die Vorsorge zu kümmern. Eine Zahnzusatzversicherung ist eine gute Option und sollte zumindest durchgerechnet werden.

13.04.2022

 

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