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Sicher Surfen im Netz: Diese 5 Tipps helfen


Wer heute ins Internet geht, tut dies im Normalfall über ein mobiles Endgerät wie das Smartphone oder das Tablet. Dieser Statistik zufolge ist der Anteil mobiler Internetnutzer in Deutschland zwischen 2015 und 2021 von 54% auf 82% angestiegen. Doch gerade mobile sind wir in Sachen Sicherheit oft sorgloser. Während der heimische PC mit Sicherheitssoftware ausgerüstet ist, wird dies beim Smartphone nicht selten vergessen. Dabei können Hackerangriffe und Datendiebstähle hier ebenso schlimme Folgen haben. Genau deshalb werden nun einige wichtige Tipps aufgezeigt, mit denen sich die persönliche Online-Sicherheit deutlich erhöhen lässt.


Abbildung 1: Ein VPN hilft dabei, die eigene Datensicherheit zu verbessern. Bildquelle: @ Petter Lagson / Unsplash.com

1. Ein VPN nutzen und die eigenen Daten anonymisieren

Ein VPN (virtuelles privates Netzwerk) sorgt durch seine spezielle Konstruktion dafür, dass die Daten vieler Nutzer gemeinsam anonymisiert versendet werden. Durch diese Prozedur ist es nicht mehr möglich, bestimmte Daten einer Person zuzuordnen. Darüber hinaus wird die Datenübertragung zusätzlich verschlüsselt, was die Sicherheit noch einmal erhöht. Somit lässt sich sehr wirksam dem Datendiebstahl begegnen.
Es spricht nichts gegen eine dauerhafte Nutzung eines VPNs. Besonders wichtig wird das Ganze allerdings, wenn ein Nutzer sich mit offenem WLAN verbindet. Andernfalls wären die eigenen Daten nämlich vor fremden Zugriffen nicht sicher. Ein gutes VPN bietet heute sehr viele Möglichkeiten:

- High-Speed trotz Absicherung: In der Vergangenheit hat VPN die Geschwindigkeit der Datenübertragung oft stark ausgebremst. Gute Anbieter umgehen diese Problematik mittlerweile und sorgen dafür, dass die Sicherungsmaßnahme die Nutzungserfahrung im Internet nicht zu stark schmälert.

- Keine Gerätebegrenzung: Gerätebegrenzungen dürften vielen Nutzern vor allem von Streaming-Anbietern bekannt sein. Ein guter VPN-Anbieter verzichtet auf diese Begrenzung, so dass nicht das Paket erweitert werden muss, wenn in der Familie ein Mobilnutzer dazukommt.

- Zusätzliche Sicherheitsfunktionen: Besonders leistungsfähige Anbieter stellen heute Paketlösungen bestehend aus Firewall, Anti-Viren-Software und VPN zur Verfügung.

2. Gutes Passwort-Management

Der Zugang zu vielen Diensten wird auch heute noch durch ein Passwort abgesichert. Ein gutes Passwort-Management stellt deswegen ebenfalls eine wichtige Sicherheitsmaßnahme dar. In Bezug auf Passwörter sind vor allem diese Punkte wichtig:
- Keine zu kurzen Passwörter: Zu kurze Passwörter weisen die große Schwäche auf, dass sie sich durch einfache Brute-Force-Angriffe herausfinden lassen. Dabei handelt es sich um automatisierte Verfahren, die einfach möglichst viele Kombinationen ausprobieren. Hierbei gilt: Je länger ein Passwort ist, desto schwieriger lässt es sich über entsprechende Verfahren herausfinden. Eine Mindestlänge von 8 Zeichen hat sich mittlerweile als Standard etabliert, wobei dies nur sicher ist, wenn verschiedene Zeichenarten verwendet werden.

- Verschiedene Zeichenarten: Je mehr verschiedene Zeichenarten verwendet werden, desto sicherer ist ein Passwort. Zu den Arten von Zeichen gehören: Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Ein Passwort mit allen vier Zeichenarten macht wahllose Angriffe deutlich schwerer, weil viel mehr mögliche Kombinationen bestehen.

- Keine tatsächlichen Wörter: Werden normale Wörter wie Namen oder Gegenstände als Passwörter verwendet, sind sie ebenfalls leicht zu knacken. Automatisierte Angriffe verwenden solche Kombinationen aus Zeichen als erstes. Als besonders sinnvoll haben sich Kombination aus Anfangsbuchstaben von Wörtern eines Satzes mit einem Datum erwiesen. Aus: „Am 16.02.1979 bin ich in Berlin geboren“ würde dann: „A16021979biiBg“. Zusätzlich ließe sich das Ganze auch noch mit Sonderzeichen wie „!“ oder „#“ erweitern. Der große Vorteil liegt darin, dass das Passwort leicht zu merken ist und trotzdem viele Zeichen und Zeichenarten verwendet.
Zusätzlich ist es sehr wichtig, dass für verschiedene Zugänge auch verschiedene Passwörter verwendet werden. Die „Eins für alles“-Methode birgt hingegen große Risiken. Sollte zudem irgendein Verdacht auf einen fremden Zugriff bestehen, ist es sicherer, das entsprechende Passwort auszuwechseln.

3. Nach Möglichkeit 2-Faktor-Authentifizierungen nutzen

Eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme besteht darin, wo immer möglich auf 2-Faktor-Authentifizierung zurückzugreifen. Ob nun E-Mail-Postfach oder Toolzugang – mit einer Kombination aus Passwort und einer SMS-TAN oder einem Authentifizierungstool lassen sich Zugänge deutlich besser absichern.

4. Sparsam mit eigenen Daten umgehen

In punkto Datensicherheit ist es zudem sinnvoll, sparsam mit eigenen Daten umzugehen. Wer bei Anmeldungen in sozialen Netzwerken nur die nötigsten Daten angibt, schützt die eigene Privatsphäre. Dies gilt beispielsweise für private E-Mailadressen, Telefonnummern oder auch die Namen in bestimmten Messengern. Werden überall nur die nötigsten Angaben gemacht, verhindern Nutzer, dass eventuelle Datendiebe Profile erstellen und damit eventuell falsche Anmeldungen machen können.
Sinnvoll kann hier auch eine Trennung verschiedene Sphären sein:

- Kontaktmöglichkeiten im privaten Bereich auf private Dienste und Netzwerke beschränken

- Geschäftliche und dienstliche Kontaktdaten niemals für entsprechende Anmeldungen verwenden
Zusätzlich ist es auch sinnvoll, Bilder der eigenen Person eher spärlich zu verwenden. In sozialen Netzwerken sollten die Privatsphäre-einstellungen zudem so gewählt werden, dass möglichst nur Freunde die eigenen privaten Postings sehen können. So lässt sich eine Verbreitung der Inhalte beschränken.

5. Vorsicht vor den Methoden der Datendiebe

Ferner hilft es oft, sich Websites und Mails genau anzuschauen, bevor dort Daten eingegeben werden. Phishing-Mails gehören heute fast schon zum Alltag. Hier kann ein falscher Klick dazu führen, dass Schadsoftware auf den eigenen Rechner heruntergeladen wird. Zusätzlich werden Banken beispielsweise niemals per Mail nach den Zugangsdaten zum Online-Banking fragen. Ähnliches gilt für Websites. Hier hilft oft schon ein URL-Check, ob zum Beispiel ein bekannter Shop auch wirklich dieser Shop ist oder unter einer völlig fremden URL nachgebaut wurde. Ein Blick ins Impressum verrät zudem mehr über den jeweiligen Betreiber.


Abbildung 2: eine gute Absicherung minimiert das Risiko von Ärger. Bildquelle: @ FLY:D / Unsplash.com

Mit den richtigen Maßnahmen die eigene Online-Sicherheit erhöhen!

Wer die obigen Tipps beherzigt, kann die persönliche Sicherheit deutlich erhöhen. Gerade die Nutzung eines VPNs hilft dabei, die eigenen Datenströme zu anonymisieren und zu verschlüsseln. Darüber hinaus kann ein gutes Passwort-Management unerlaubte Zugriffe minimieren. Die weiteren Maßnahmen in Kombination mit guter Security-Software helfen letztlich,

07.03.2022

 

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