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Sonnenbrand: Wie Sie sich schützen + Erste Hilfe bei Dermatitis solaris



Endlich ist der Hochsommer da! Das großartige Wetter lockt viele Menschen nach draußen. Ob beim Baden, bei einer Radtour oder beim Relaxen im Garten: Am schönsten ist es natürlich, wenn der Himmel blau und wolkenlos ist. Doch wenn die Sonne scheint, kann frei liegende Haut auf eine zu lang andauernde UV-Einstrahlung mit einem Sonnenbrand reagieren.

Dabei ist Dermatitis Solaris, wie der Sonnenbrand in Fachkreisen auch genannt wird, ein großer Schaden für die Haut. Mit jeder Rötung steigt das Hautkrebsrisiko, außerdem altert das Organ schneller. Beugen Sie bösartigen Hautveränderungen gezielt vor, indem Sie es nicht zu einem Sonnenbrand kommen lassen. Doch wie schützt man sich? Und was tun, wenn die Haut doch einmal verbrennt?

Tipps: So schützt man sich richtig

Der beste Weg, um einen Sonnenbrand zu vermeiden, ist der Verzicht auf Sonnenbäder. Da das für viele Menschen nicht in Frage kommt, sollten Sie wenigstens über schützende Kleidung nachdenken (Textilien mit UV-Schutz). Eine gute Idee ist es außerdem, sich im Schatten aufzuhalten, etwa unter Bäumen oder unter einem Sonnenschirm. Diese Tipps bewahren Sie zwar nicht zu 100 Prozent vor einer Dermatitis solaris, doch immerhin lässt sich ein Großteil der UV-Strahlung abwehren.

Übrigens, nicht nur die Mittagssonne ist gefährlich für uns Menschen. Zur Mittagszeit hat sie zwar ihren höchsten Stand und scheint intensiver, doch sie kann so eben auch nur eine verhältnismäßig kleine Körperfläche bescheinen. Kopf und Schultern lassen sich jedoch mit T-Shirt und Sonnenhut einfach schützen. Der Rest des Körpers beschattet sich weitgehend selbst. Das gilt zumindest beim Stehen und Gehen.

Genauso risikoreich, jedoch häufig unterschätzt, ist die Vormittags- und Nachmittagssonne, weil sie uns von der Seite bescheint und immer noch ausreichend intensiv ist, um einen Sonnenbrand auszulösen. Dadurch können größere Hautflächen Schaden nehmen, vor allem wenn die Kleidung knapp ausfällt.


Sonnenschutz als chemische Lösung

Unabhängig von diesen Faktoren ist es sinnvoll, einen chemischen Sonnenschutz aufzutragen. Ihnen stehen verschiedene Produktarten zur Verfügung, zum Beispiel:

- Sonnenmilch
- Sonnenlotion
- Sonnencreme
- Sonnenstick
- Sonnenspray
- Tagescreme mit LSF

Die Produkte unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer Konsistenz und ob sie für Gesicht und/oder Körper geeignet sind. Manchmal enthalten sie zusätzliche Pflege- und Duftstoffe. Für welchen Sonnenschutz Sie sich entscheiden, machen Sie am besten vom Lichtschutzfaktor (LSF) abhängig. Dieser sagt aus, um wie viel länger Sie sich mit ihm in der Sonne aufhalten können, ohne sich zu verbrennen.


Welchen Lichtschutzfaktor brauche ich?

Ihre Haut bietet Ihnen einen mehr oder weniger hohen Eigenschutz gegen UV-Strahlung. Dabei handelt es sich aber nur um Minuten. Ein Kind kann schon nach fünf Minuten rot werden. Erwachsene vertragen hingegen mehr Sonne, doch es kommt auf den Hauttypen an. Ein dunkler Hauttyp (ca. 30 Minuten) kann sich länger der Sonne aussetzen als ein heller Hauttyp (ca. 10 Minuten).

Der Sonnenschutz verlängert die natürliche Eigenschutzzeit. Sie können anhand Ihres Hauttyps und der geplanten Besonnungsdauer berechnen, welchen Lichtschutzfaktor Sie brauchen. Lesen Sie dazu den Infobeitrag vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

Wenn Sie sich mit Sonnencremes, -milch oder -spray vor Dermatitis solaris schützen möchten, sollten Sie bedenken, dass Sie den Schutz regelmäßig erneuern müssen. Vor allem beim Baden oder Schwitzen ist Ihre Haut schnell wieder ungeschützt. Je nach Aktivität in der Sonne sollten Sie also besonders auf das Nachcremen achten.

Aber Achtung: Nur weil Sie den Schutz erneuern, können Sie nicht länger in der Sonne bleiben!

Tipps für den Umgang mit einem akuten Sonnenbrand

Ein paar Minuten zu lange in der Sonne gelegen und schon ist trotz Sonnenschutz ein Sonnenbrand entstanden. Es handelt sich bei Dermatitis solaris um eine Hautverbrennung ersten oder zweiten Grades. Die typischen Symptome wie Rötungen, Schmerzen und Juckreiz beginnen ein bis sechs Stunden nach dem Sonnenbad.

Wenn Sie befürchten, dass Sie zu lange in der Sonne waren, sollten Sie sofort handeln. Warten Sie nicht, bis die Symptome einsetzen. Cremen Sie sich zunächst mit einem hochwertigen After-Sun-Produkt ein. Das ist zwar kein Wundermittel, doch es kann zumindest einen leichten Sonnenbrand abpuffern.

Gerade im Gesicht ist ein Sonnenbrand fatal, weil man ihn kaum verstecken kann und die vorzeitige Hautalterung an dieser Stelle besonders schwer wiegt. Mit Soforthilfe-Tipps können Sie etwas gegensteuern, wenn Sie einen starken Sonnenbrand im Gesicht haben.

Kühlen und Trinken

Schlagen die Symptome zu, sollten Sie versuchen, die betroffenen Stellen zu kühlen. Nutzen Sie auf keinen Fall Eis, denn dadurch kann zusätzlich eine Erfrierung entstehen. Legen Sie lieber einen Waschlappen auf, den Sie in kühlem Wasser getränkt haben. In der Apotheke erhalten Sie außerdem Brandgele, hautberuhigende Lotionen und Salben. Ein beliebtes Hausmittel ist Quark.

Trinken Sie genug Wasser und vermeiden Sie Dehydrierung. Ihr Flüssigkeitsbedarf ist durch die verbrannte Haut erhöht, denn die Verbrennungen verlieren viel Feuchtigkeit. Zögern Sie außerdem nicht, zum Arzt zu gehen, wenn sich Blasen bilden sollten oder die Symptome sehr stark sind.

Titelbild Sonnenhut: Photo by Keren Fedida on Unsplash
Artikelbild Sonnenmädchen: Photo by Amy Humphries on Unsplash
Artikelbild Badetasche: Photo by Julia Kicova on Unsplash


03.08.2021

 

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