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To share – der neue Trend, der alles möglich macht




Gerade im Urlaub ist es sehr praktisch, sich Dinge einfach zu leihen. Es muss nicht immer unbedingt das eigene Zelt oder das eigene Fahrrad sein, das man fernab der Heimat nutzt. Der Bereich des Ausleihens hat im Zuge der Nachhaltigkeit jedoch neue Dimensionen angenommen. Es gibt inzwischen zahlreiche Plattformen, auf denen sich Vermieter und Interessenten treffen können.
Mieten spart Kosten und Platz

Da man im Urlaub nicht immer alle eigenen Sachen dabeihat, wird hier bisher sehr viel häufiger etwas ausgeliehen. „Die Leute sind froh, so etwas Sperriges wie ein Fahrrad nicht transportieren zu müssen“, so etwa die Spezialisten von sylt-fahrrad.de. Der passende Drahtesel wird dort ebenso einfach verliehen, wie man anderswo auch einen Strandkorb anmietet. Gerade für Dinge, die man nur für wenige Wochen im Jahr oder überhaupt nur einmal nutzt, bietet sich das Ausleihen an. Denn nicht nur die meist sehr hohen Kosten durch die Anschaffung eines Gegenstandes, sondern auch Platzbedarf und Zahlungen für Wartung und Pflege sind negative Aspekte. Das Beispiel Wohnwagen oder Wohnmobil gehört hier zu den klassischen sperrigen Dingen, die auch in der Zeit des Nichtnutzens viel Platz und Geld kosten. Aber auch Skier und Skistiefel, die zwar nicht ganz so viel Raum einnehmen, werden immer beliebtere Leihobjekte, da sie geliehen den Vorteil der stets neuesten Modelle bieten.
Nutzen, wenn man es braucht statt Besitzen

Das Konzept von Share Economy ist verstärkt bei jungen Leuten beliebt. Menschen zwischen 20 und 40 Jahren sind besonders aufgeschlossen gegenüber digitalen Marktplätzen, auf denen sich Mietinteressenten und Vermieter tummeln. Laut den Experten von mietmeile.de nutzt der normale Verbraucher beispielsweise spezielle Maschinen wie etwa eine Bohrmaschine lediglich 13 Minuten in seinem gesamten Leben. Ansonsten liegt sie ungenutzt im Keller. Gute Gründe, sich ein solches Gerät nur vorübergehend ins Haus zu holen. Ebenso geht es mit speziellen Ausrüstungen wie Angelgeräten oder Kanus, die nur für einige Urlaubstage im Jahr genutzt werden. Die Motivationen hinter dem Ausleihen sind unterschiedlicher Natur: Den einen geht es lediglich um ökonomische Aspekte. Leihen ist schließlich günstiger als kaufen. Wieder andere möchten etwas erst einmal testen, bevor sie es sich selber anschaffen. Anderen wiederum geht es um den ökologischen Mehrwert durch Ressourceneinsparung. Die webbasierten Portale bieten inzwischen wirklich alles, was nicht täglich benötigt wird, an. Sei es, um beim Mitmach-Kochprogramm des Lieblingsradiosenders mitzumachen, wo eine Nudelmaschine benötigt wird oder um eine Kletterausrüstung für den nächsten Allgäuurlaub – das Konzept bietet für Mieter und Vermieter nur Vorteile. Für den Ausleiher ist es eine Einnahmequelle nebenher, für den anderen die Lösung eines Problems. Zahlreiche Läden und Firmen passen sich ebenfalls diesem neuen Trend an und haben ihren Verkauf um einen Verleih erweitert. Durch Sharing Economy lassen sich Geschäftsmodelle facettenreicher gestalten. Bei längerem Verleih kann ein Vertrag abgeschlossen werden, bei dem Eventualitäten wie ein Kaputtgehen geregelt sind.
Fazit

Der Trend zu Sharing Economy ist stark im Kommen. Aus den unterschiedlichsten Beweggründen greifen immer mehr Verbraucher zur Möglichkeit, Dinge auszuleihen, statt sie zu kaufen. Die steigende Anzahl webbasierter Marktplätze, die Mietinteressierte und Verleiher zusammenbringt, ermöglicht eine breite Auswahl an den unterschiedlichsten Artikeln.

30.06.2021

 

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