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Das Auto winterfest machen - Tipps für die kalte Jahreszeit


Die ungünstigen Wetterbedingungen im Winter sind eine häufige Ursache für Fehlfunktionen am Auto. Viele dieser Probleme lassen sich jedoch durch eine gute Vorbereitung vorbeugen. Grundlegende Wartungsarbeiten sind unerlässlich, um das Auto winterfest zu machen. Dazu gehört die Überprüfung der wichtigen Mechaniken. Auch an der Karosserie und im Innenraum können Autobesitzer einige vorbeugende Maßnahmen selbst durchführen.



DAS AUTO VON AUSSEN GEGEN DIE KÄLTE RÜSTEN

Im Winter ist eine schlechte Sicht besonders gefährlich. Daher ist es wichtig, dass die Scheibenwischer einwandfrei funktionieren. Die Scheibenwischer müssen auf ihre Funktionsfähigkeit geprüft und gegebenenfalls erneuert werden. Wenn sie Schlieren auf den Scheiben hinterlassen, oder bereits brüchige Stellen aufweisen, dann sollten sie ausgetauscht werden. Auch das Scheibenwischwasser sollte vor Wintereinbruch erneuert werden. Damit es nicht einfriert, empfiehlt sich die Zugabe eines Frostschutzmittels. Winterreifen sind unerlässlich, um im Winter sicher durch den Verkehr zu kommen. Wichtig ist die optimale Profiltiefe. Laut dem Gesetz wird eine Profiltiefe von mindestens 1,6 mm vorgeschrieben. Der ADAC empfiehlt jedoch eine Profiltiefe von 4 mm. Die Fahrt auf vereisten Straßen kann zu einer gefährlichen Situation werden, wenn der Reifendruck nicht optimal ist. Wenn der Druck zu niedrig ist, haben die Räder weniger Grip auf den Straßen. Das Auto kommt dadurch leichter ins Rutschen. Der Reifendruck sollte im Winter regelmäßig überprüft werden, da sich der Druck bei niedrigen Temperaturen verringern kann. Bevor die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken, sollte das Auto komplett gewaschen werden. Anschließend sollte eine Wachsschicht auf die Karosserie aufgetragen werden. Es schützt den Lack und bildet außerdem eine schmutz-, schnee- und salzabweisende Oberfläche.

DIE AUTOMECHANIK ÜBERPRÜFEN

Vor Wintereinbruch ist es wichtig, den Ölstand zu kontrollieren. Ein Ölwechsel sollte ebenfalls durchgeführt werden. Dieser ist nicht nur dann erforderlich, wenn das Öl stark verschmutzt wird. Da das Öl bei niedrigen Temperaturen dickflüssiger wird, kann es vermehrt zu Startproblemen und Erhitzungen des Motors kommen. Ratsam ist der Austausch des alten Öls durch dünnflüssiges Motoröl, um solche Probleme zu vermeiden. Riemen und Schläuche sind besonders anfällig bei niedrigen Temperaturen. Kleine Beschädigungen und Verschleißerscheinungen können im Winter zu größeren Schäden führen. Wenn ein Riemen reißt oder ein Schlauch platzt, muss das Auto abgeschleppt werden. Daher sollten diese Teile bei einem Mangel ausgetauscht werden. Die Batterie ist in der kalten Jahreszeit größeren Belastungen ausgesetzt. Sie wird langsamer geladen und der Motorstart verbraucht mehr Strom, als in wärmeren Monaten. Ist die Batterie schon stark abgenutzt oder älter als fünf Jahre, sollte sie ausgetauscht werden. Auch die Tür- und Heckklappengummis sollten winterfest gemacht werden, damit sie bei niedrigen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt nicht am Blech festfrieren. Zur Vorbeugung reicht es aus, die Gummis mit einem Fettstift zu behandeln. Unerlässlich sind im Winter die Heizung und Scheibenheizung. Die Scheibenheizung sorgt durch trockene und warme Luft für freie Sicht durch die Front- und Heckscheiben. Auch die Heizung sollte einwandfrei funktionieren, denn niedrige Temperaturen im Inneren verringern nicht nur den Fahrkomfort. Auch die Sicherheit beim Fahren wird reduziert, da die Konzentration des Fahrer bei kalten Temperaturen minimiert ist. Für die Sicherheit sorgt auch eine einwandfrei funktionierende Lichtanlage. Scheinwerfer, Bremslichter, Blinker und Warnblinker sowie die Rückfahrleuchte sollten auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden.

GUT VORBEREITET SEIN

Feuchtigkeit im Wageninneren sorgt vor allem im Winter dafür, dass der Innenraum schlechter erwärmt werden kann. Damit sich keine Feuchtigkeit im Auto absetzt, sollte der Innenraum gut gereinigt werden. Vor allem im Fußbereich setzt sich viel Schmutz ab, der Feuchtigkeit anziehen kann. Fußmatten sammeln die Feuchtigkeit auf, die durch die Schuhe in das Innere gelangt. Nach der Fahrt sollten lose Bodenbeläge aus dem Wagen entfernt werden. Steht das Auto in einer Garage, kann das Fenster einen Spalt geöffnet werden. Dadurch wird der Innenraum besser belüftet und Feuchtigkeit zieht heraus. Eine große Gefahr besteht darin, dass im Winter Leitungen zufrieren können. Das ist dann der Fall, wenn sich Kondenswasser im Tank absetzt und in die Leitungen läuft. Um das zu verhindern, sollte der Tank mindestens bis zur Hälfte mit Treibstoff gefüllt sein. Auch das Ersatzrad sollte vor der Fahrt auf Mängel überprüft werden. Um einen Reifenwechsel vornehmen zu können, sollte das benötigte Werkzeug immer im Kofferraum vorhanden sein.

DER WINTER KANN KOMMEN


Jeder Autobesitzer kann selbst einige Maßnahmen durchführen, um das Auto auf den Winter vorzubereiten. Dadurch werden Probleme beim Start und Unfälle während der Fahrt reduziert.

13.10.2017

 

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