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Studie zur Mundgesundheit - Zahnpflege variiert nach Beziehungsstand


Die Bemühungen des Gesundheitssystems, der Bevölkerung zu einer besseren Mundgesundheit zu verhelfen, scheinen gefruchtet zu haben. Heute steht es um die Mund- und Zahngesundheit deutlich besser, als noch vor 20 Jahren. Eine Studie zeigte nun deutliche Differenzen der Mundgesundheit auf, was den Beziehungsstand angeht. Besonders Singles lassen die so wichtigen Aufgaben demnach immer wieder schleifen.



Verheiratete putzen besser

Der bis heute gültige Grundstein für eine gute Zahngesundheit bleibt das tägliche mehrfache Zähneputzen. Die repräsentative Umfrage des Portals Zahnzusatzversicherungen-Vergleich.com nahm diesen Aspekt abhängig vom jeweiligen Beziehungsstand unter die Lupe. Demnach putzen sich immerhin 73 Prozent der Verheirateten mindestens zwei Mal am Tag die Zähne. Deutlich niedriger fiel dieser Wert bereits beim Blick auf geschiedene Paare aus. Hier sind es nur noch 70 Prozent, welche diesem Mindestmaß der Zahnpflege nachkommen. Der niedrigste Wert in dieser Kategorie konnte bei Ledigen festgestellt werden. Hier waren es nur 67 Prozent, welche die betreffende Frage bejahen konnten.

Doch bereits beim zweiten Grundstein, der heute als besonders wichtig für die Zahngesundheit angesehen wird, lassen sich noch niedrigere Werte beobachten. Auf die Frage, ob pro Jahr zwei Kontrollbesuche in der Zahnarztpraxis eingeplant werden, antworteten nur 45 Prozent der allein lebenden Menschen mit Ja. In der Ehe scheinen sich die Partner derweil gegenseitig zum regelmäßigen Besuch anzutreiben. Hier lag der Wert mit 58 Prozent mit Abstand am höchsten. Dabei liegt in diesen Besuchen die Möglichkeit, frühzeitig auf entstehende Erkrankungen aufmerksam zu werden und deren Ursache zu beseitigen.

Zahnseide wird selten gebraucht

In der Praxis scheinen viele Menschen auch die Anwendung von Zahnseide als optional anzusehen. Zu niedrig sind die Werte, als dass hier von einem Grundstein der Zahnpflege gesprochen werden könnte. Den letzten Platz belegten in dieser Kategorie die Geschiedenen. Lediglich jeder Fünfte von ihnen gab an, regelmäßig zur Zahnseide zu greifen, um damit auch Essensreste zwischen den Zähnen entfernen zu können, die mit der Zahnbürste nicht zu erreichen sind. Zumindest etwas besser schlagen sich allein lebende Menschen in diesem Fall. Der eindeutige erste Platz geht auch hier an verheiratete Paare. Hier gaben 35 Prozent der befragten an, regelmäßig zur Zahnseide zu greifen, um damit die eigene Zahngesundheit weiter zu verbessern.

Die Wahl der Zahncreme

Nur geringe Schwankungen zwischen den verschiedenen Beziehungsständen ergab die Befragung zur Wahl der Zahncreme. Auch die Wissenschaft ist sich hier noch immer nicht schlüssig, welche Produkte nun am besten für den Schutz der Zähne eingesetzt werden sollten. Weniger als ein Drittel der Befragten gab an, ganz bewusst zu einer aufhellenden Zahncreme zu greifen, welche das Weiß der Zähne erhalten soll. Eine große Bindung zu der gekauften Marke besteht für die Verbraucher derweil noch immer. Etwa die Hälfte der Befragten gab an, stets zu einem Markenprodukt zu greifen und sich nicht auf die günstige Konkurrenz der Discounter verlassen zu wollen.

Unstrittige Ergebnisse

Tatsächlich lassen sich die Ergebnisse dieser Studie sehr gut mit den Erkenntnissen anderer Forscher in Verbindung bringen. Demnach hängt unsere persönliche Attraktivität sehr stark mit einer guten Mundhygiene zusammen. Bereits der üble Mundgeruch, der sich als eines der ersten Symptome von mangelnder Pflege einstellt, gilt als höchst unsittlich und praktisch untragbar. Aus dieser Perspektive ist es gar nicht notwendig, den Blick an dieser Stelle zu weiten und auf den gleichen Effekt verfärbter oder gar krankhafter Zähne hinzuweisen. Dass Paare in der gegenseitigen Rücksichtnahme vermehrt auf eine solide Zahnpflege setzen und sich die dafür notwendige Zeit nehmen, ist von diesem Standpunkt aus sehr gut zu verstehen.

Wünschenswert wäre darüber hinaus die Einsicht jedes Menschen, auf die eigene Mundgesundheit zu achten. Schließlich weiten sich diese Erkrankungen bei fehlender Behandlung schnell auf weitere Bereiche des Körpers aus.

11.09.2018

 

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