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Fasten - Was bringt es und eignet es sich für mich?


Heilfasten, Früchtefasten, Suppenfasten - es gibt viele verschiedene Arten zum Fasten, doch die Wirkung ist umstritten. Über eine Sache sind sich jedoch Experten, Ärzte und Ernährungsberater einig: eine Fastenkur kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken, wenn diese richtig ausgeführt wird. Wichtig ist, dass die Vor- und Nachteile abzuwägen und der körperliche Zustand zu prüfen, bevor es ans Fasten geht.

Was bedeutet fasten & welche Arten gibt es?

Mit dem Begriff "Fasten" ist der komplette Verzicht auf feste Nahrungszufuhr gemeint. Wasser, Tees, Suppen und Säfte sind in den meisten Fastenkuren erlaubt und notwendig. Allerdings gibt es auch hier abgewandelte Varianten. Die Kuren sind für unterschiedliche Zeiträume vorgesehen, zum Beispiel: eine Woche, 30 Tage oder auch für 4-6 Fastentage im Jahr, die Sie zwischendurch einbauen.



Einer der bekanntesten Fastenkuren: Heilfasten nach Buchinger. Bei dieser Fastenkur sind Tees und Gemüsebrühen erlaubt, aber auch Säfte und reichlich Wasser bilden die Grundlage. Die von einem Arzt entwickelte Methode wird häufig in Kliniken, unter Aufsicht, durchgeführt. Sie soll dem Körper helfen, dass er sich reinigt und von unnötigem Ballast befreit. Aus gesundheitlicher Sich bietet diese Methode praktische Vorteile und Linderung für Patienten mit Rheuma, Migräne oder auch Diabetes. Aber Vorsicht: der individuelle Zustand des Patientens muss immer vom Arzt abgeklärt werden, bevor es losgeht!

Das Suppen- und Früchtefasten ist auch beliebt und bekannt. Menschen mit Gewichtsproblemen verwenden diese zwei Fastenmethoden oft, um sich einen Weg in ein gesünderes Leben zu ebnen. Eine Suppendiät hat den Vorteil, dass dem Körper wichtige Nährstoffe zugeführt werden. Wichtig sind hochwertige Zutaten und idealerweise reichlich frisches Gemüse, damit es nicht zu Mangelerscheinungen kommt. Das Früchtefasten liefert wertvolle Nährstoffe für den Körper. Der Unterschied zum Suppenfasten besteht darin, dass Obst nicht nur in flüssiger Form aufgenommen wird. Äpfel, Bananen, Birnen, Beeren - alles ist in fester Form erlaubt. Der Vorteil: das Sättigungsgefühl hält länger an.

Wer darf fasten?

Eine Zeitlang auf Nahrung zu verzichten bedeutet für den Körper, dass er sich in einem Ausnahmezustand befindet. Er ist einer enormen Stresssituation ausgesetzt. Aus diesem Grund ist es für Schwangere und psychisch erkrankte Menschen nicht sinnvoll, dass sie eine Fastenkur machen. Ärzte raten dazu, dass der Körper in solchen Fällen geschont wird und keine Experimente stattfinden. Eine psychische Belastung ist bereits eine Gefährdung für den gesundheitlichen Zustand. Eine Fastenkur wäre in diesem Fall also kontraproduktiv für die Regenerierung. Schwangere laufen Gefahr, dass es zu einer extremen Unterversorgung für das ungeborene Kind kommt. Fasten dürfen deshalb nur Personen, die sich in einem körperlich und seelisch unbedenklichen Zustand befinden. Wenn Sie belastet sind - zum Beispiel, weil Sie unreine Haut haben oder übergewichtig sind - dann ist eine Fastenkur sinnvoll und erlaubt, wenn Sie sich zuvor untersuchen lassen.

Tipps, Tricks & No Gos

Um den Körper während des Fastens optimal zu versorgen, ist es unumgänglich, dass Sie genug Nährstoffe aufnehmen. Dazu gehören Vitamine, Ballaststoffe für die Verdauung, Mineralien und vor allem reichlich Flüssigkeit. Hierfür können Sie sich bei einem Ernährungsberater oder einem Arzt einen individuellen Plan erstellen lassen. Was sie keinesfalls tun sollten: eine radikale Wasserdiät, bei der Sie komplett auf lebensnotwendige Nährstoffe verzichten. Das führt zwar kurzfristig zum Fettabbau, aber die Nachteile sind größer, der Körper leidet unter einer Mangelernährung und das Fett ist schnell wieder zurück. Daher gilt: ob aus gesundheitlichen Gründen oder um Gewicht zu verlieren - achten Sie auf ein geregeltes Fasten und sehen Sie die Kur als Start in ein gesünderes Leben.

23.03.2018

 

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