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RADIO SALÜ Hitstory

Ein Song und seine ganz besondere Geschichte. Die Hitstory hört ihr immer mittwochs!


Hitstory 14. Januar 2026:
Santos, Nico – Home Pt. 2

Rund zehn Jahre nach „Home“ veröffentlicht Nico Santos mit „Home pt. 2“ eine Fortsetzung. Darin geht es um Einsamkeit und die Sehnsucht zweier Menschen, die räumlich voneinander getrennt sind. Und es geht um das Zuhause als Wohlfühlort, als sicheren Hafen. Trotz Trennungsschmerz ist der Song optimistisch:

„Ich weiß, auch wenn es weit weg ist:
Wir sehen dieselben Sterne!“

Ein schönes Bild für eine unsichtbare Kraft, die Zeit und Raum überwindet – und damit auch Trennungen. Diese Kraft beschreibt schon vor rund 2000 Jahren die Bibel so:

„Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“ (Mt 6,21 bzw. Lk 12,34)

Das heißt: Quasi automatisch richten Menschen ihre Aufmerksamkeit und Gefühle auf das, was ihnen am wichtigsten ist. Und: Wo ich mich wohlfühle, wo mich Menschen annehmen wie ich bin, wo sie mir Liebe, Geborgenheit und Sicherheit schenken – da ist mein Zuhause.

Nico Santos weiß: Besonders wenn er, der Musiker, auf Tour von seiner Frau Aileen Anna getrennt ist, können ihm unterschiedliche Stolpersteine begegnen. Die umschreibt er mit eingängigen Bildern. Und verbindet sie sofort mit dem Motiv des Heimkehrens:

„Durch Feuer, durch Regen,
durch schlechte Tage, durch Veränderungen;
kommt die Hölle oder kommt die Flut:
Ich werde zu dir nach Hause kommen.“

„Home pt. 2“ ist ein hoffnungsvoller Song. Er verbreitet die Überzeugung, dass Liebe und Gefühle füreinander auch über Entfernungen hinweg bestehen bleiben. Und was das Zuhause, den „sicheren Hafen“ anbelangt: „Die Menschen machen das Zuhause aus“, ist sich der Musiker sicher.


Hitstory 7. Januar 2026:
Rosalía – Divinize

Die Musikzeitschrift Rolling Stone sprach vom „besten Album des ausklingenden Jahres“, FAZ, SPIEGEL und selbst der Vatikan jubelten. Und zwar über „Lux“, das aktuelle Werk der katalanischen Sängerin Rosalía. Derzeit kombiniert niemand besser Elektro, Pop und – Achtung: – Flamenco und Klassik mit tiefsinnigen Texten als die 33jährige aus der Nähe von Barcelona. „Divinize“, „vergöttern“, basiert auf einem biblischen Thema:

„Eine rote und runde Frucht – wer kann es erraten?
Offensichtlich ist es der Apfel. Der verbotene.
Wenn du ihn nur ansiehst, wirst du gerettet sein.“

Eva – Schlange – Apfel – Rauswurf aus dem Paradies: Der Vatikan freut sich über die Spiritualität in Rosalías Liedern. Passend dazu zeigt sich die Sängerin auf dem Cover von „Lux“ als angehende Nonne. Und singt über die allgegenwärtige Gefahr, Schuld auf sich zu laden. In „Divinize“ heißt es:

„Auch ohne (in den Apfel) hineinzubeißen,
ist dieser Geist noch am Leben.
Ich bin noch am Leben. Er ist lebendiger denn je.“

Sie versuche, die Überzeugungen starker heiliger Frauen zu besingen, so Rosalía über ihr Album. Gut möglich, dass die Sängerin unter „starken Frauen“ etwas anderes versteht als der Vatikan. Das würde auch das Cover von Rosalías letztem Album „Motomani“ erklären: Denn da trägt die Sängerin einen Motorradhelm. Mehr nicht.

Auch ein Ausdruck einer kompromisslosen, mutigen Haltung, ein Hinweis auf weibliche Stärke und gleichzeitig Verletzlichkeit. Grund genug also, um Rosalía begeistert zu feiern. Auch für diesen Song:


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