Über vier Jahre hat sie sich Zeit genommen, ihr neues Album zu schreiben und aufzunehmen - für Lotte eine Zeit "irgendwo dazwischen". Sie wollte sich wieder in die Musik und das Musikmachen verlieben, sich nicht dem Erwartungsdruck der Industrie beugen und das machen, was sie wirklich bewegt, die Geschichten in Songs verpacken, die sie wirklich erzählen will.
Ohne festen Wohnsitz, teilweise auf Sofas von Freunden oder einfach direkt auf einer Matratze im Studio, hat ihr neues Nomadenleben sie unter anderem nach Kopenhagen, Wien, Paris und Nashville geführt. Gefunden hat sie ihren Sound dann in London, zusammen mit dem französischen Produzenten Jules Apollinaire, der unter anderem für den Dream-Pop Sound von Suki Waterhouse mit verantwortlich ist.
Aus dieser Zusammenarbeit ist dann ihr viertes Studioalbum "Lotte" - und damit das erste, das ihren Namen trägt - entstanden. Ein Album, das sich für Lotte selbst ein wenig anfühlt, als wäre es ihr zweites Debut - und das hört man auch.
03.09.2026